1. Säule der neuen Reifeprüfung: Vorwissenschaftliche Arbeit

Als Teil der neuen Reifeprüfung ab dem Schuljahr 2013/14 werden alle MaturantInnen eine sogenannte „Vorwissenschaftliche Arbeit“ verfassen.

Was ist eine Vorwissenschaftliche Arbeit (VWA)?

Eine VWA ist eine von den SchülerInnen selbstständig zu verfassende Arbeit im Umfang von 40000 bis 60000 Zeichen (ca. 20 Seiten), mit der sie ihre Studierfähigkeit unter Beweis stellen. In ihrer Arbeit zeigen die KandidatInnen, dass sie die nötigen Kompetenzen erworben haben, um eine selbst gewählten Themenstellung fachlich richtig und nach wissenschaftlichen Kriterien einwandfrei zu bearbeiten.

Präsentation und Diskussion der Ergebnisse der Arbeit bei einem eigenen Termin im Rahmen der Reifeprüfung werden ebenfalls in die Beurteilung mit einbezogen.

 

Wie kommt man zu einem Thema?

Die Fragestellung der VWA können die SchülerInnen frei nach eigenen Interessen wählen. Das Thema muss auch nicht unbedingt einem Unterrichtsfach zugeordnet werden. Mit einem durchdachten Themenvorschlag wenden sich die SchülerInnen an eine sachkompetente Lehrperson, die sie während des Entstehungsprozesses der Arbeit betreuen wird. Als BetreuerInnen kommen alle LehrerInnen der Schule in Frage, nicht nur die KlassenlehrerInnen.

Wie ist der genaue Zeitplan?

Die Themenfindung erfolgt im 1. Semester der 7. Klasse. Noch vor Weihnachten reichen die SchülerInnen ein Exposé ihres Themenvorschlags in der Direktion ein; dabei können zwei WunschbetreuerInnen genannt werden. Nach der endgültigen Zuordnung der BetreuerIn wird bis zum Beginn des 2. Semesters der 7. Klasse eine genaue Themenstellung erarbeitet und zur Genehmigung durch den Landesschulrat eingereicht. Die Genehmigung erfolgt bis Ende April.
Während des Arbeitsprozesses ist eine kontinuierliche Betreuung vorgesehen, über den Arbeitsfortschritt ist Bericht zu erstatten.
Die Arbeit wird am Beginn des 2. Semesters der 8. Klasse abgegeben.
Der Termin für die Präsentation und Diskussion der Arbeit (insgesamt 15 Minuten) wird vom Landesschulrat festgelegt.

Wie lernen die SchülerInnen, was sie bei der VWA können müssen?

Am BGN ist es uns wichtig, unsere SchülerInnen gut auf die Herausforderung VWA vorzubereiten. Die LehrerInnen haben sich in Fortbildungsveranstaltungen über die Anforderungen informiert.
Der Erwerb der für die Abfassung einer VWA nötigen Kompetenzen erfolgt langfristig in allen Klassen und in allen Fächern.

Ende der 6./Anfang der 7. Klasse erhalten die SchülerInnen Gelegenheit, in einer Art „Probe-VWA“ einen Versuchsballon zu starten.
In einer eigenen Unverbindlichen Übung „Vorwissenschaftliches Arbeiten“ erhalten die SchülerInnen das nötige Rüstzeug. Diese Übung wird in zwei Teilen zu je vier Modulen abgehalten. Der erste Teil findet im zweiten Semester der 6. Klasse, der zweite Teil im ersten Semester der 7. Klasse statt.

 

Wo gibt es weitere Informationen?

www.bmukk.gv.at/schulen/unterricht/ba/reifepruefung.xml

www.ahs-vwa.at

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